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  Die Winterdepression

Während der Wintermonate wird aufgrund des Lichtmangels das Hormon Melatonin verstärkt ausgeschüttet. Es signalisiert dem Organismus Nachtruhe. Als Folge dessen wird der Mensch müde und träge. Die Temperatur des Körpers sinkt und der Schlafbedarf steigt. Zudem benötigt der Körper vermehrt Kolenhydrate. Der kürzeste Tag im Jahr ist der 21. Dezember. Erst mit der dann eintretenden Sonnenwende werden die Tage wieder länger.

In früheren Zeiten haben die Menschen ihre Lebensgestaltung der dunklen Jahreszeit angepasst. Ein Bauer hat zum Beispiel während der Wintermonate weniger gearbeitet und stattdessen die Zeit vor allem vor dem Feuer mit dem Schnitzen von Figuren verbracht. In der modernen Gesellschaft ist es für die allermeisten Menschen unmöglich, während der dunklen Jahreszeit schlicht weniger zu tun.

Die meisten Menschen sind als Folge des Lichtmangels einfach etwas weniger gut gelaunt als im Frühling oder im Sommer. Bei etwa jedem zehnten Deutschen entsteht jedoch Jahr für Jahr eine so genannte Winterdepression, die in der Regel im November anfängt und im März von selbst wieder aufhört. Vor allem Personen, die ohnehin zu Depressionen neigen, sind von dieser atypischen Form der Depression betroffen. Diesen Menschen werden Lichttherapien mit speziellen Lampen empfohlen, vor denen man etwa eine halbe Stunde pro Tag verbringt. Auch ausgiebige Spaziergänge bei Tageslicht, die auch körperlich wohltuend sind, können durchaus helfen.

 



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