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  Überwachung - Auch du könntest der nächste sein

Aus Schlumpfhausen mit Sicherheit nicht. Doch wo sich der eine oder andere Mitarbeiter in unbeobachteten Momenten aufhält, wüsste der Chef ein ums andere Mal nur zu gerne? Lungert der teuer bezahlte Mensch etwa wieder stundenlang in der Kantine herum oder hält einen enorm wichtigen Plausch mit Freunden am Telefon? Die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist nicht immer leicht und oftmals von Misstrauen geprägt. Ein entspanntes Verhältnis ist in jedem Fall wünschenswert, doch in der Praxis nur selten anzutreffen. Der Chef missbilligt angeblich seinen „Untergebenen“ jede freie Minute und lebt seinen unterdrückenden und menschenverachtenden Trieb aus, wann und wo er will. Demgegenüber steht der angeblich so faule Arbeiter, der hinter dem Chefsessel nur eine Person sieht, die für die wenige Arbeit vollkommen überbezahlt ist.

Zum Glück erreichen wir in Deutschland derzeit noch nicht den Status des amerikanischen Überwachungsstaates. Aber allzu weit entfernt sind wir auch nicht davon. Zum ersten April wird das Bankgeheimnis gelockert und viele sehen darin den Wegbereiter für die Offenlegung sämtlicher Einnahmen und die Realisierung der Horrorvision des gläsernen Menschen. Tut so viel Überwachung wirklich Not? Die Meinungen sind diesbezüglich geteilt und die Lage zugespitzt. Doch wie weit darf man laut Gesetzgeber gehen? Schließlich gibt es immer noch diverse Rechte auf Privatsphäre. Die totale Überwachung schwirrt über den Köpfen. Kleine Spione werden immer unsichtbarer. Seit die versteckte Kamera im Fernsehen zum beliebtesten Objekt zur Aufspürung von sozialen Ungerechtigkeiten zu jeder Gelegenheit eingesetzt wird, ist auch die Schamgrenze vor Privatsphäre in Büros und Firmen rapide gesunken.

Ob berechtigte Verdachtsmomente vorliegen oder nicht, es wird in jedem Fall mehr spioniert und geschnüffelt, als man vermuten könnte. Kameras werden in „vergessenen“ Handtaschen in Position gebracht und winzige Aufnahmegeräte sollen den „bösen“ Mitarbeiter entlarven. In solchen Fällen ist der Einsatz der unterschiedlichsten Geräte äußerst zweifelhaft. Doch es gibt auch Anwendungsgebiete, die die Spionage rechtfertigen. Im Bereich der Personen- und Objektortung erweisen sich viele neue Apparate als hilfreich. Dabei sind nicht unbedingt Pieper zum Auffinden von Schlüsseln gemeint. Die Cebit stellte dieses Jahr eine zweifelhafte Produktlinie vor und rückte diese damit sogleich ins rechte Licht. Bei der ganzen technischen Innovation ginge es hauptsächlich darum, logistische Probleme besser in den Griff zu bekommen und Waren, wie auch Personen auf ihrem Weg zu begleiten und nicht zu observieren.

Die Möglichkeiten der GPS-Technologie tragen allmählich Früchte. Was im Auto dazu dient, schnellstmöglich von A nach B zu gelangen, kann noch viel mehr. So können Spediteure ihre Fracht jederzeit orten. In einem Geschäft wo Zeit bekanntlich Geld ist, darf keine Sekunde verloren gehen. Im Falle einer Panne kann somit in Windeseile umdisponiert werden und der Kunde unterliegt nicht der üblichen, pannenbedingten Zeitverzögerung. Zu dieser navigationsähnlichen Funktion gesellen sich noch kommunikative Wege. Die Verkürzung des internationalen Raumes ist hinsichtlich der Kostenersparnis ein wesentlicher Punkt und bietet Vorteile im Wettbewerb. So kann z.B. günstiger mit einem Fahrer kommuniziert werden oder Bestände sowie Pausenzeiten kontrolliert werden. Dies alles macht die Firma datafactory möglich. Demnächst sollen viele LKW-Flotten mit dem neuartigen System ausgestattet werden. Im Vordergrund steht dabei die attraktive Möglichkeit der geringeren Kosten.

 



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