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  Arm oder Reich

Ist es moralisch besser reich oder arm zu sein? Diese Frage hört man in
den Medien immer wieder. Betrachtet man den Reichtum genauer, so ist er
in erster Linie hilfreicher als man sich vorstellen kann, die
Möglichkeiten weniger begrenzt. Nicht nur beim schnöden Mammon, sondern
auch in den anderen Lebensbreichen. Geld entscheidet darüber, welches
Hobby man ausübt, welchen Unterricht man sich leisten kann. Die einen
träumen von einem Kurzurlaub in Paris, die anderen lernen Französisch
und ziehen für ein halbes Jahr da hin. Wieso also werten? Weder
Reichtum, noch Armut sind ein Zeichen von Tugend oder Moral. Es ist ein
Zustand, nicht mehr. Wenn man also reich ist, wieso kann man den Zustand
nicht genießen? Schlechtes Gewissen gegenüber sozial Benachteiligten.
Aber hilft das schlechte Gewissen allein? Man kann reich sein und sich
selbst auf die Schulter klopfen, wie sparsam man doch trotzdem lebt. Nur
in wie weit hilft das irgendjemanden? Lieber geht man ins Pool München
und kauft sich eine sündhaft teure Jacke und überlegt dann, wie man mit
meinem Geld jemand Anderem helfen kann. Neue John Lobb Schuhe? Wo soll
da das
Problem liegen. Besitz und die Freude daran, sind keinerlei Kennzeichen
für die Moral. Armut ist auch keine Garantie für moralisch gutes
Handeln. Wozu also immer wieder diese Frage? Anstatt nach Reichtum oder
Armut sollte man lieber fragen: Handelt dieser oder jener moralisch gut
im Rahmen seiner Möglichkeiten.

 



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